Das Haus der Akademien




Um die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft noch besser fördern zu können, haben folgende Organisationen 2015 einen gemeinsamen Geschäftssitz bezogen:

- die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)
- die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)
- die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)
- die Stiftung Science et Cité
- die Dachorganisation Akademien der Wissenschaften Schweiz.

Mit einem Festakt vor 50 geladenen Gästen wurde das Haus der Akademien am Dienstag, den 16. Juni 2015 offiziell eröffnet. In seiner einleitenden Ansprache sagte Thierry Courvoisier, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz:

«Viele der grossen Probleme, etwa der Entwicklungen von Klima und Biodiversität, sind nur interdisziplinär zu lösen, ebenso wie die offenen Fragen in der wissenschaftlichen und medizinischen Ethik. Die Energiewende wird nicht zu schaffen sein, ohne dass wir die Gesellschaft grundlegend umgestalten. Und dafür brauchen wir Soziologen ebenso wie Naturwissenschaftlerinnen und Technische Wissenschaftler.
Um den fachübergreifenden Problemstellungen zu begegnen, arbeiten die Akademien der Wissenschaften eng zusammen. Die räumliche Nähe im Haus der Akademien wird diese Zusammenarbeit sehr erleichtern.»

Susan M. Gasser, Direktorin des Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research in Basel, warb in ihrer Festrede für eine offene Wissenschaftskultur:

«Das Haus der Akademien ist ein Symbol der Tradition des Wissens in der Schweiz. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir in diesem Land Bildung und wissenschaftliche Neugier schätzen und fördern. Je mehr wir die Forschung aber durch Vorschriften einengen und zu lenken versuchen, desto weniger ertragreich wird sie sein. Denn wir können nicht heute schon wissen, welche Forschungsfragen morgen zu wissenschaftlichen Durchbrüchen führen.
Was also braucht die Schweizer Forschung, um zum Erhalt unserer Lebensqualität beizutragen? Wir müssen gastfreundlich bleiben für kluge Köpfe aus der ganzen Welt. Denn es gibt keine Schweizer Molekularbiologie – es gibt nur Molekularbiologie.
Ausserdem brauchen wir Frauen in der Wissenschaft. Frauen haben die Hälfte aller Gehirne auf diesem Planeten; wenn wir sie nicht für wissenschaftliche Karrieren willkommen heissen, verringern wir unsere Chancen auf wissenschaftliche Durchbrüche um 50 Prozent.»

Abschliessend würdigte Mauro Dell'Ambrogio, Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation, die Arbeit der Akademien:

«Eine der Aufgaben, die die Politik in den letzten Jahren der Wissenschaft übertragen hat, ist etwa, die MINT-Fächer zu fördern. Wir stellen mit Genugtuung fest, dass es heute immer mehr Studentinnen und Studenten der Naturwissenschaften und der Technischen Wissenschaften gibt. Diesen Fortschritt gab es auch dank der Arbeiten, die die Akademien zusammen mit etwa 200 anderen Organisationen koordiniert haben.»

Wir freuen uns auf eine Begegnung im:

Haus der Akademien
Laupenstrasse 7
Postfach
CH-3001 Bern
Tel +41 (0)31 306 92 20
info@akademien-schweiz.notexisting@nodomain.comch

 
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